In AutoCAD steht das Dach.
Jetzt muss es sich nur noch irgendwie materialisieren. Mein Plan ist die Teile lasern zu lassen.
Modellbau
In AutoCAD steht das Dach.
Jetzt muss es sich nur noch irgendwie materialisieren. Mein Plan ist die Teile lasern zu lassen.
Die Drehscheibe nimmt Gestalt an:
Und es kamen schöne Ätzteile und Läutewerke und die Gleiswaage von Pirovino. Die Deckel sind für die “Fäkalienabsauganlage” oder wie das auch immer heißen mag.
Langsam aber sicher kommt Davos Platz zu seiner Drehscheibe:
Im Untergrund werkelt ein Schrittmotor aus meinem alten Scanner über ein Schneckengetriebe. Getrieben wird er von der genialen Drehscheibensteuerung von Peter: MGV145.
Die kleine Platine (MGV146) erlaubt ein Steuern der Scheibe ganz ohne Digitalsystem. Mit dem Drehknopf wird die vorher justierte Position angefahren. Das Justieren ist ganz einfach, es erfolgt auch mit dem MGV146. Zur Nullpunktkorrektur ist ein Hallsensor angeschlossen, dort greift die Schaltung die korrekte Nullposition ab nach längerer Ruhepause oder nach einem Transport. Eine Getriebespielkorrektur ist auch eingebaut. Und selbstverständlich wird das alles 100% von the mighty Rocrail unterstützt!
Die weiße Platte wird demnächst mit Schienen versehen und erhält 4 Rückmeldeabschnitte (die auch in den MGV 145 gehen. Dann kann ich Automatikbetrieb über die Drehscheibe machen. Handbetrieb ist natürlich auch möglich.
Fazit bisher: geniale Schaltungen, die Position wird von beiden Seiten auf weniger als 1/20mm angefahren.
Die erste von 4 DKW ist fast fertig. Ein Herzstück fehlt noch, das kommt mit den anschließenden Gleisen. Was auch eintraf ist das Stahlschwellenrost von H-R-F. Ich mache mal ein bisschen Werbung: Top Lieferzeit und Top Qualität! Die Stahlschwellen liegen auf 0.5 mm Polystyrol, da sie 0.4 mm dünner sind als die Holzschwellen. Mit den verbliebenen 0.1 mm kann man arbeiten. Und die Mönche sind auch noch da.
Am Freitag trafen sechs Beobachter ein. Eigentlich wollten sie in Davos, bei einem Kongress, etwas anderes ausdiskutieren. Aber das Interesse für den Bahnhof scheint größer zu sein. Ich fürchte sie bleiben und werden den Bahnhofsneubau beobachten.
Da Frau L. vermutlich einen Kurs in Kundenfreundlichkeit belegt hat, kam ich nicht umhin, ihr heute das Wägelchen spontan abzukaufen. Man soll ja auch den lokalen Fachhandel unterstützen.
Nach einer schönen Nachmittagsbastelei und Neulackierung aller Teile (das gelbe nicht, da bedruckt) präsentiert er sich in St. Moritz. Gerade rechtzeitig für den kommenden Frühling.




